Kulturkreis Glashütten e.V.
Kulturkreis Glashütten e.V.

bisher 2018

Samstag, 9.6.2018, 20 Uhr

Bürgerhaus Glashütten

 

Liederabend

 

Johannes Martin Kränzle, Bariton, und

Hilko Dumno,

Klavier

 

Vorverkauf bei Etcetera pp, über info@kulturkreis-glashuetten.de und an der Abendkasse

Eintritt 15 EUR für Mitglieder 13 EUR, für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 5 EUR
 

Von der Metropolitan Opera New York zum Kulturkreis Glashütten

Eine Überschrift, die neugierig machen soll

 

Der Bariton Johannes Martin Kränzle, Lied-, Konzert- und Opernsänger, hat an der Frankfurter Musikhochschule studiert und gehörte viele Jahre dem Ensemble der Oper Frankfurt an. Er war dort nicht nur ein ausgesprochener Publikumsliebling, sondern ist auch auf den renommiertesten Bühnen der Welt zu Hause. Auszeichnungen wie „Sänger des Jahres 2011“ und der Public Award in New York für das „Beste Metropolitan Debüt 2014/15“ begleiten unter vielen anderen Auszeichnungen seinen Weg.

 

Und nun kommt er nach Glashütten zu einem Kulturkreiskonzert! Wie das, wird man staunend fragen. Das hängt mit einem bekannten Bürger unseres Ortsteils Schloßborn zusammen, mit dem Frankfurter Hochschulprofessor und Komponisten Richard Rudolf Klein (1921-2011), viele Jahre lang bis zu seinem Tod auch Mitglied des Kulturkreises Glashütten e.V.

 

Den Zyklus „Zwölf Songs nach alten jiddischen Weisen“ vertonte Richard Rudolf Klein im Jahr 1984 in einer Fassung für Bariton und Klavier und in einer Orchesterfassung. Dazu schreibt Johannes Martin Kränzle jetzt: „Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, damals noch als Student der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, die Uraufführung dieser Lieder zu gestalten“. Die Uraufführung der Orchesterfassung dieser Lieder fand am 30. Juni 1985 im Saal der Musikhochschule Frankfurt statt (die Verfasserin dieses Textes war dabei und schon damals restlos begeistert von dem jungen begabten Sänger).

 

Johannes Marin Kränzle musste wegen einer schweren Erkrankung ein ganzes Jahr pausieren und kehrte 2016 auf die Bühne zurück. Im Juli 2017 sang er in Bayreuth den Beckmesser in den „Meistersingern“, in 2018 ist er wie gewohnt in den großen Opernhäusern der Welt zu Gast; München, Gent, Antwerpen, London, um nur einige Stationen zu nennen.

 

Den ersten öffentlichen Liederabend nach seiner Krankheit gab Kränzle im Dezember 2016 im voll besetzten Frankfurter Opernhaus und wurde jubelnd begrüßt von seinem begeisterten heimischen Publikum. Als krönender Abschluss standen die „Zwölf Songs nach alten jiddischen Weisen“ von Richard Rudolf Klein auf dem Programm, ein Werk, das Kränzle nach mehr als 30 Jahren wieder aufgeführt hat. Die Frage, ob er diesen so anrührenden, zu Herzen gehenden Zyklus nicht auch einmal in der Wohnortgemeinde des Komponisten singen würde, beantwortete er unmittelbar nach dem Konzert sofort positiv. Und so kommt es, dass der Kulturkreis Glashütten im Juni zu einem Liederabend mit Johannes Martin Kränzle einladen kann. Am Klavier wird Hilko Dumno zu hören sein, der regelmäßig mit Kränzle wie auch z.B. mit Christoph Prégardien und anderen Künstlern zusammenarbeitet.

 

In den „Zwölf Songs nach alten jiddischen Weisen“ hat Klein volksliedhafte Texte und Lieder neu vertont, die den Alltag, die Gebräuche, Weisheiten und Besonderheiten der gläubigen jüdischen Gemeinden eindrucksvoll beschreiben. Das Jiddische ist eine tausend Jahre alte Sprache, die Elemente aus vielen europäischen Gegenden Europas, so auch aus Deutschland, aufgenommen hat, aber leider ausstirbt.

 

Im Frühjahr dieses Jahres wird auch eine CD, betitelt „Das ewige Rätsel“, u.a. mit diesen jiddischen Liedern herauskommen. Johannes Martin Kränzle kann sie persönlich in Glashütten vorstellen. Wann?

Am Samstag, dem 09.06.2018, 20 Uhr, im Bürgerhaus beim Kulturkreis Glashütten: Liederabend mit Johannes Martin Kränzle, Bariton, und Hilko Dumno, Klavier, mit u.a. den „Zwölf Songs nach alten jiddischen Weisen“; ein Konzert, das auch dem Gedenken an Richard Rudolf Klein gewidmet ist.

(Ingrid Berg)

Donnerstag 17.5.2018, 20 Uhr,

Gemeindehaus Ev. Lukasgemeinde Glashütten

 

Vortrag Prof. Dr. Deiss

Exoplaneten - gibt es eine zweite Erde?

 

Sind wir allein im Universum? Um der Antwort einen Schritt näher zu kommen, machen sich Forscher auf die schwierige Suche nach Planeten, welche ferne Sterne umkreisen. Fast viertausend dieser sogenannten Exoplaneten sind schon bekannt. Auf manchen könnte Leben möglich sein. 

 

Bilder hierzu::

https://en.wikipedia.org/wiki/Exoplanet#/media/File:Artist%E2%80%99s_impression_of_exoplanet_orbiting_two_stars.jpg

(Bild: ESA/Hubble)

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_exoplanets#/media/File:Kepler186f-ArtistConcept-20140417.jpg

(Bild: NASA Ames/SETI Institute/JPL-Caltech)

Samstag, 28.4.2018, 20 Uhr Bürgerhaus Glashütten

 

Cello-Ensemble HansoriCelli

 

Musik vom frühen Barock bis zur Moderne,

vom Cellotrio bis Celloquintett
 

 

 


Tobias Fischer, Tobias Galler, Giyeon Hong-Nellen,

Jingiing Zhu, Judith Assenbaum

 

Das Cello-Ensemble HansoriCelli wurde 2012 von den fünf Cellisten/innen Tobias Fischer, Tobias Galler, Giyeon Hong-Nellen, Jingjing Zhu und Judith Assenbaum gegründet.

HansoriCelli ging aus dem Hansori-Celloquartett hervor, das seinen Ursprung im Jahr 2002 hatte, als sich Studenten der Wiesbadener Musikakademie, unter ihnen Giyeon Hong-Nellen, zu einem Celloquartett zusammenfanden. 2006 stieß Tobias Fischer zu diesem Quartett hinzu, im Jahr 2011 dann Tobias Galler und Jingjing Zhu, bis 2015 mit dem Eintritt von Judith Assenbaum das Ensemble seine endgültige Besetzung erreichte und eine Neugründung unter dem Namen HansoriCelli erfuhr.

Der Name des Ensembles geht auf den koreanischen Begriff „Han-Sori“ zurück, was im Deutschen am besten mit dem Wort „Einklang“ zu übersetzen ist. Das Ensemble vereint neben den beiden asiatischen Mitgliedern aus Südkorea und China Musikerpersönlichkeiten aus Hessen, Bayern und dem Allgäu. Sie finden bei HansoriCelli zu einem gemeinsamen musikalischen Ausdruck, dem „Hansori“.

Allen gemeinsam ist die Begeisterung für die vielfältigen Klang- und Stilmöglichkeiten des Instrumentes Violoncello in variablen Besetzungen vom Solo bis zum Quintett. So reicht das Repertoire vom frühen Barock über Klassik und Romantik bis hin zu südamerikanischen Tangos, Ragtimes, Swing- und Filmmusik sowie einigen extra und eigenhändig bearbeiteten „Schmankerln“, die so nirgendwo anders zu hören sind.

Freitag, 13. April 2018,

20 Uhr

Bürgerhaus Glashütten

 

Vortrag

Dr. Carsten Amrhein

 

Leben an der Grenze - Römischer Soldatenalltag in der Provinz

 

Sonntag, 4. März 2018,

17 Uhr

Bürgerhaus Glashütten

 

Talkin' without Barbara

 

Il Giratempo

              meets

Ensemble Asterion

 

Eine Grippe ist nie schön.

Besonders unschön ist sie allerdings für Sänger. Sie kommt schnell und unvermutet und bringt sorgfältig geplante Programme und Konzertkalender durcheinander.

Durch die Grippewelle zeitweilig ihres Sängers beraubt, begeben sich Il Giratempo trotzdem auf eine Zeitreise in das Venedig des frühen 17. Jahrhunderts – begleitet von guten Freunden: Die Virtuosinnen des Ensembles Asterion reisen extra zu diesem „musikalischen Krankenbesuch“ an und werden gemeinsam mit Il Giratempo durch die Gassen Venedigs streifen und die extravagante Musik der Lagunenstadt zum Leben erwecken.

Gemeinsam bringen sie jene Musik zum Klingen, mit der die Sängerin und Komponistin Barbara Strozzi aufgewachsen ist.

Barbara Strozzi wurde in der Entstehungszeit der Oper groß – gleichzeitig die Geburtsstunde einer liberalen, säkularen Musikszene. Komponistenkarrieren waren nicht mehr an Kirchenämter geknüpft. Junge Komponisten, Maler und Bohemiens eroberten die Salons der kunstbeflissenen Eliten; expressive und atemberaubend virtuose Musik ersetzte die polyphone Strenge früherer Zeiten: eine abenteuerlustige junge Künstlergeneration war auf dem Weg in eine neue Ära.

 

Strozzis eigene Musik fällt in unserem Programm leider der Grippe zum Opfer; doch wird sie von Komponisten wie Claudio Monteverdi, Marco Uccelini, Salomone Rossi, Giovanni Battista Fontana und Tarquinio Merula würdig vertreten.

Samstag, 13. Januar 2018,

20 Uhr

Bürgerhaus Glashütten

 

Konzert junger Künstler aus Glashütten

 

Johanna Meisel     Klavier

Pauline Meisel      Klavier

Leonard Melcher  Violine

 

Werke von Bach, Mozart, Beethoven, Mendelssohn Bartholdy, Strauss und Ligeti

Diese Seite verwendet Cookies

Nächste Veranstaltung

Samstag, 8.9.2018, 20 Uhr, Bürgerhaus Glashütten

Frankfurt Piano Trio mit Alexey Pudinov

 

Kulturkreis Glashütten e.V.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Kulturkreis Glashütten e.V.